Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren. Die Folge: Schon kleine Stürze oder Belastungen können zu Brüchen führen – häufig an Wirbelsäule, Hüfte oder Handgelenk. Besonders Frauen nach den Wechseljahren sind betroffen.
Woran erkenne ich Osteoporose?
Osteoporose entwickelt sich oft unbemerkt. Erste Anzeichen können Rückenschmerzen, ein Rundrücken („Witwenbuckel“) oder eine abnehmende Körpergröße sein. Spätestens bei einem Knochenbruch ohne klare Ursache sollte man die Knochendichte prüfen lassen.
Wie unterstützt Physiotherapie?
Bewegung ist das A und O bei Osteoporose. In der Physiotherapie arbeiten wir gezielt daran, die Muskulatur zu kräftigen, die Haltung zu verbessern und das Gleichgewicht zu trainieren. Dadurch sinkt das Sturzrisiko – ein zentraler Punkt in der Vorbeugung von Brüchen.
Typische Inhalte einer Therapie:
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Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht
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Haltungsschulung für eine aufrechte Wirbelsäule
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Sturzprophylaxe durch Gleichgewichtstraining
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Alltagsstrategien für sicheres Gehen und Stehen
Wichtig: Nicht schonen, sondern stabilisieren
Viele Betroffene haben Angst, sich zu bewegen. Doch gerade kontrollierte Belastung ist wichtig für die Knochengesundheit. Schon zwei bis drei Bewegungseinheiten pro Woche haben einen messbaren Effekt.


